Vier automatische Schranken mit Gittern sichern den Brückenbereich während des Drehvorgangs zuverlässig ab.
Bewegliche Brücken stellen besondere Anforderungen an die technische Absicherung. Bevor eine Brücke geöffnet oder gedreht werden kann, muss der betroffene Verkehrsbereich vollständig gesperrt sein. Fahrzeuge, Radfahrer und Fußgänger dürfen den beweglichen Brückenteil während dieses Vorgangs nicht mehr betreten oder befahren.
An der Deutzer Drehbrücke in Köln hat unsere Abteilung Verkehrstechnik vier neue Schrankenanlagen mit zusätzlichen Gittern installiert. Die Anlagen schließen automatisch, bevor die Drehbewegung der Brücke beginnt, und sperren die jeweiligen Zufahrten deutlich sichtbar ab.
Automatische Absicherung vor dem Drehvorgang
Die Schrankenanlagen sind in den technischen Ablauf der Brücke eingebunden. Vor dem Öffnen der Drehbrücke werden die Schranken geschlossen und sichern den Verkehrsbereich auf beiden Seiten ab.
Erst wenn die vorgesehenen Zufahrten gesperrt sind, kann der weitere technische Ablauf erfolgen. Dadurch wird verhindert, dass Verkehrsteilnehmer während des Drehvorgangs in den Gefahrenbereich gelangen.
Bei einer beweglichen Brücke müssen Steuerung, Schranken und Brückentechnik zuverlässig zusammenarbeiten. Die zeitlich abgestimmten Abläufe sind deshalb ein wesentlicher Bestandteil der gesamten Sicherheitsfunktion.
Schranken mit Gittern für eine deutliche Absperrwirkung
Die vier Schranken wurden mit zusätzlichen Gittern ausgestattet. Diese Ausführung vergrößert die sichtbare Absperrfläche und erschwert es, die geschlossene Anlage zu umgehen.
Die Gitter unterstützen eine klare Trennung zwischen freigegebenem Verkehrsraum und gesperrtem Brückenbereich. Das ist besonders an Standorten wichtig, an denen unterschiedliche Verkehrsteilnehmer aufeinandertreffen und eine einfache Schrankenstange allein nicht ausreichend deutlich wäre.
Einbindung in die vorhandene Brückensteuerung
Die Installation erforderte eine genaue Abstimmung mit dem bestehenden Steuerungssystem der Deutzer Drehbrücke. Die Positionen der Schranken, die Bewegungsbereiche und die technischen Schnittstellen mussten präzise aufeinander abgestimmt werden.
Unsere Abteilung Verkehrstechnik übernahm die Montage der vier Schrankenanlagen sowie deren Einbindung in die vorhandenen Steuerungsabläufe. Anschließend wurden die Schließvorgänge, die Sicherheitsfunktionen und das Zusammenspiel mit der Brückentechnik geprüft.
Robuste Technik für einen anspruchsvollen Einsatzbereich
Schrankenanlagen an beweglichen Brücken sind regelmäßig wechselnden Witterungsbedingungen und wiederkehrenden Öffnungszyklen ausgesetzt. Die eingesetzten Komponenten müssen daher zuverlässig, widerstandsfähig und für einen dauerhaften Betrieb ausgelegt sein.
Die neuen Anlagen an der Deutzer Drehbrücke verbinden die automatische Verkehrsabsicherung mit einer hohen sichtbaren Sperrwirkung. Dadurch kann der Brückenbereich vor jedem Drehvorgang kontrolliert geschlossen werden.
