Eine flexible Zufahrtskontrolle verhindert unbefugte Durchfahrten und hält den Verkehr auf der vorgesehenen Umleitungsstrecke.
Bei eingerichteten Umleitungen nutzen manche Verkehrsteilnehmer Nebenstraßen und Wohngebiete als vermeintlich schnellere Ausweichroute. Dadurch können Verkehrsbelastung, Lärm und Gefahren für Anwohner deutlich zunehmen.
Um eine solche unerwünschte Durchfahrt zu verhindern, installierte unsere Abteilung Verkehrstechnik eine mobile Schrankenanlage mit Kennzeichenerkennung. Die Zufahrt bleibt damit für autorisierte Fahrzeuge nutzbar, während nicht freigegebene Verkehrsteilnehmer zuverlässig zurückgewiesen werden.
Zufahrtskontrolle durch automatische Kennzeichenerkennung
Die Schrankenanlage erkennt die Kennzeichen der hinterlegten Fahrzeuge und öffnet sich automatisch, sobald eine gültige Berechtigung vorliegt. Separate Schlüssel, Transponder oder Fernbedienungen werden für die reguläre Durchfahrt nicht benötigt.
Die Liste der zugelassenen Kennzeichen kann durch berechtigtes Personal angepasst werden. Dadurch lassen sich Fahrzeuge auch während des laufenden Einsatzes hinzufügen oder entfernen. Diese Lösung eignet sich besonders für zeitlich begrenzte Verkehrsmaßnahmen, bei denen sich Zufahrtsberechtigungen kurzfristig ändern können.
Mobile Installation ohne dauerhaftes Fundament
Die Schranke wurde auf einem versetzbaren Fundament montiert. Dadurch steht die Anlage stabil, ohne dass ein dauerhaftes Betonfundament hergestellt werden muss. Nach dem Ende der Verkehrsmaßnahme kann sie zurückgebaut oder an einem anderen Standort eingesetzt werden.
In diesem Projekt verhindert die mobile Schrankenanlage, dass Fahrzeuge ein Wohngebiet als Abkürzung nutzen. Der Durchgangsverkehr wird stattdessen über die dafür vorgesehene Bundesstraße geführt. Anlieger und weitere berechtigte Fahrzeuge behalten weiterhin Zugang.
